Es war einmal in der schönsten Stadt in Deutschland eine kleine Worschtbude. Dort nahm 1970 die Entstehung der Imbisslegende ihren Lauf. Meine Oma Irma und ihr Mann Karl Leber gründeten im Grüneburgweg den Snack-Point Best Worscht in Town. In den folgenden Jahren verköstigten sie allerhand Kunden mit lecker Pommes oder Curryworscht und machten sich einen guten Namen in Sachen Qualität und Freundlichkeit.

Im Jahre 1974 beendete mein Onkel Karl-Heinz sein BWL Studium und trat an die Stelle meines verstorbenen Opas. In diesen neuen Gefilden entdeckte er ungeahnte Entertainerfähigkeiten an sich und begeisterte damit nicht nur seine Kundschaft mit witziger Unterhaltung, sondern wirkte auch in der Comedy-sendung Queens Palace vom Hr3 mit. Schon damals wußten auch bekannte Leute wie Johnny Klinke und Joschka Fischer eine gute Curryworscht zu schätzen.

1982 lernte mein Onkel am Imbiss seine zukünftige Frau Edith kennen, die ebenfalls an der Bude gefallen fand und an seiner und meiner Omas Seite mit arbeitete. 1993 übergab mein Onkel das Geschäft meiner Mutter Brigitte Obendorfer. Mit 39 Jahren verstarb mein Onkel Karl-Heinz. Bis 1994 führte meine Oma mit meiner Mutter und meinem Vater Ernst den Imbiss weiter. Ende 1994 bin ich in die Fußstapfen meiner Familie getreten und bin vom Chemikant zum Animateur und Würstchendreher übergegangen und meine Mutter übergab mir, der dritten Generation, die volle Verantwortung.

Nach den ersten 2 Jahren machte ich mir Gedanken, wie ich meinen Kunden mehr Abwechslung bringen kann ohne die Produktpalette vergrößern zu müssen. Ich kreierte mit einem befreundeten Sternekoch weitere Geschmackstyles und entwickelte unser Brennometer. Ich machte sehr schmerzhafte Erfahrungen mit den Hot Saucen, doch so erlernte ich den Umgang mit der Schärfehölle. Des Weiteren war ich mit den Brötchen zu der Curryworscht nicht ganz glücklich und deshalb kreierte ich mit meinem befreundeten Bäcker das leckere Best Worscht Brot.

2004 machte ich meinen ersten Chilicontest im Grüneburgweg und dieser weckte so großes Interesse, dass selbst die überregionalen TV Sender darüber berichteten. 

2005 hatte ich nun die erste Franchiseanfrage und nach langem Überlegen vergab ich das erste Franchise an Ralph Berg im NWZ (der heute zu meinen besten Freunden gehört) und nach erfolgreichem Start dieser Filiale begann ich weiter zu expandieren, denn ich habe bemerkt, dass auch andere Stadtteile und das Umland offen für eine leckere Worscht & Pommes sind. Trotz harter Arbeit und ein wenig Stress haben wir dennoch viel Freude daran eine jahrelange Tradition fortzuführen und auch in andere Städte zu bringen. Wir geben jeden Tag unser Bestes, legen immer noch großen Wert auf Qualität und sorgen dafür, dass unsere Kunden mit einem zufriedenen Lächeln die Filialen verlassen. Nicht selten werden aus Kunden Freunde und wir haben immer offene Ohren für Positives als auch für Negatives.

Also, wenn ihr nach diesem dick aufgetragenen Text immer noch Lust habt uns persönlich kennenzulernen, dann kommt einfach in eine meiner Filialen, und laßt euch mit Leckereien wie Curryworscht normal oder brutal scharf, Jambalaya Style oder der festlichen Weihnachtswurst verwöhnen. Natürlich gibt es dazu knackige Pommes oder frisches Brot.

Macht Euch locker, 

Euer Larsi und Team